MwSt-Rechner

Auf dieser Website können Sie die MwSt berechnen

MwSt aufschlagen

Nettopreis ohne MwSt: EUR      MwSt-Satz: %



MwSt abziehen

Gesamtpreis mit MwSt: EUR    MwSt-Satz: %



Sie können unseren praktischen MwSt-Rechner nutzen, um die MwSt zu berechnen, die auf einen Nettobetrag aufgeschlagen wird, oder die in einem Gesamtbetrag enthalten ist. Die MwSt-Sätze können sich im Laufe der Zeit ändern. Deshalb können Sie den MwSt-Satz in unserem Formular jederzeit selbst anpassen.

Die MwSt-Sätze sind recht kompliziert und unterscheiden sich von einem Land zum nächsten.

In der Regel gibt es einen Standardsatz und einen reduzierten Satz. Der Niedrigsatz bzw. der ermäßigte Satz gilt in der Regel für Grundprodukte wie Lebensmittel.

 DeutschlandÖsterreichSchweiz
Standardsatz 20% 21%7,7%
Reduzierter Satz10% - 5,5% - 2,1%12% - 6%3,7% - 2,5%


Wie wird die MwSt berechnet?

Die Mehrwertsteuer (MwSt) wird auf der Grundlage des Verkaufspreises des betreffenden Produktes oder Dienstes direkt berechnet. Deshalb müssen Sie als Unternehmer den geltenden MwSt-Satz für Ihre Tätigkeit kennen und auf Ihren Rechnungen Folgendes vermerken:

- den Nettoverkaufspreis ohne MwSt
- den geltenden MwSt-Satz
- den MwSt-Betrag
- den Gesamtbetrag (inkl. MwSt)

MwSt-Berechnung auf der Grundlage des Nettopreises

Die Berechnung des MwSt-Betrages auf der Grundlage des Preises ohne MwSt stellt sich wie folgt dar:

Normaler Satz: (Nettopreis exkl. MwSt / 100) x 121 = Gesamtpreis mit MwSt

Reduzierter Satz: (Nettopreis exkl. MwSt / 100) x 105 = Gesamtpreis mit MwSt

Berechnung der MwSt auf der Grundlage des Gesamtpreises

Die Berechnung des MwSt-Betrages auf der Grundlage des Gesamtpreises stellt sich wie folgt dar:

Normaler Satz: Gesamtpreis inkl. MwSt / 1,21 = Nettopreis ohne MwSt

Reduzierter Satz: Gesamtpreis inkl. MwSt / 1,05 = Nettopreis ohne MwSt

MwSt steht für Mehrwertsteuer. Bei jedem Kauf eines Produktes oder Dienstes muss der Käufer eine MwSt entrichten. Das Unternehmen, das das Produkt oder den Dienst liefert, muss die MwSt anschließend über die MwSt-Erklärung an die Steuerverwaltung abführen. Je mehr jemand kauft, desto mehr MwSt muss er an den Staat abführen. Bisweilen wird die MwSt als Umsatzsteuer bezeichnet.

Bevor ein Endprodukt den Verbraucher erreicht, sind in der Regel verschiedene Lieferanten und Unternehmen am Produktionsprozess beteiligt. Dabei denke man beispielsweise an die Rohstoffe, aus denen sich ein bestimmtes Produkt zusammensetzt. Wenn ein Unternehmen diese Rohstoffe einkauft, muss dieses Unternehmen über die dem Rohstofflieferanten bezahlte Rechnung ebenfalls eine MwSt abführen. Sind noch weitere Unternehmen am Produktionsprozess beteiligt, müssen auch diese über ihre Rechnungen eine MwSt anrechnen und diese wiederum an die Behörden abführen.

Unternehmen genießen allerdings einen großen Vorteil, der dem Endverbraucher verwehrt bleibt. Einerseits müssen Unternehmen die MwSt abführen, die sie von ihren Kunden erhalten, wenn sie ihre Produkte kaufen, aber andererseits können sie die MwSt, die sie selbst über die Rechnungen an ihre Lieferanten gezahlt haben, davon abziehen, so dass sich dies möglicherweise ausgleicht und diese Unternehmen im Grunde keine MwSt entrichten müssen.

Berechnet wird dies über die MwSt-Erklärung, die jeden Monat erstellt und bei der Steuerverwaltung eingereicht werden muss. Die MwSt-Erklärung wird von Buchhaltern erstellt und eingereicht. Die Regeln sind derart kompliziert, dass für diese Arbeit Experten benötigt werden. Theoretisch kann man alles dies auch selbst erledigen, sofern man sich bestens mit sämtlichen Regeln auskennt. Im Laufe der Zeit können sie sich freilich ändern. Frischgebackene Unternehmer kümmern sich bisweilen selbst um diese Erklärung, da ihr Umsatz noch nicht ausreicht, um die Dienste einer Buchhaltungsfirma in Anspruch zu nehmen. Die Steuerverwaltung organisiert regelmäßig Kontrollen, um zu prüfen, ob die MwSt korrekt berechnet und entrichtet worden ist. Gegenwärtig nutzt die Steuerverwaltung komplizierte Computeralgorithmen, um mögliche Unregelmäßigkeiten aufzudecken.

Jedes Unternehmen verfügt über eine eigene MwSt-Nummer. Im Internet gibt es Websites (wie zum Beispiel www.ust-id-prufen.de), auf denen man die Gültigkeit von MwSt-Nummern nachsehen und prüfen kann. In manchen Ländern deckt sich die MwSt-Nummer mit der Unternehmensnummer. Das erleichtert den Verwaltungsaufwand, da jedes Unternehmen mit einer bestimmten Nummer gekennzeichnet wird. Auf jeder Rechnung muss stets eine korrekte MwSt-Nummer vermerkt sein.

Für den Staat ist die MwSt eine wichtige Einnahmequelle. Wenn dem Staat Haushaltsmittel fehlen, lässt er sich leicht dazu verleiten, dieses Defizit durch die Erhöhung der MwSt auszugleichen. Eine Erhöhung um wenige Prozentpunkte kann bereits große Auswirkungen haben. In den meisten europäischen Ländern fällt die zu entrichtende MwSt jedoch bereits hoch aus (insbesondere im Vergleich zu den USA und Australien), so dass eine weitere Erhöhung schwer nachvollziehbar ist. Solch eine Maßnahme wirkt sich unbestreitbar negativ auf die Kaufkraft der Verbraucher aus, und es ist fraglich, ob die Gewerkschaften dem zustimmen. Sinkt die Kaufkraft der Verbraucher, so ist auch der Verbrauch rückläufig, und desto schwerer wird die Wirtschaft belastet. Bei solchen politischen Entscheidungen sind alle Aspekte zu berücksichtigen, um die optimale Lösung zu wählen. Bisweilen ist eine Steuererhöhung jedoch die einzige Möglichkeit. Das war der Fall nach der Bankenkrise, als der Staat die Banken finanziell unterstützen musste, um sie vor dem Zusammenbruch zu bewahren.

Außerdem kann man sich die Frage stellen, wie sozial das Konzept der MwSt überhaupt ist. So muss der Nutzer eines Produktes oder Dienstes stets denselben MwSt-Betrag zahlen. Eine bedürftige Person muss also denselben Beitrag wie eine wohlhabende Person leisten; eine arme Person muss keineswegs weniger MwSt als eine reiche Person zahlen. Eine MwSt-Erhöhung ist also eher eine unsoziale Maßnahme. Die Einkünfte hingegen werden auf der Grundlage verschiedener Steuertabellen besteuert, wodurch sie durchaus eine soziale Korrektur erfahren. Man sollte sich also die Frage stellen, ob nicht auch die MwSt sozial korrigiert werden muss. Wer wenig Geld zur Verfügung hat, muss sich mit preisgünstigeren Produkten begnügen, deren MwSt-Betrag selbstverständlich ebenfalls geringer ist. Luxusprodukte mit hoher MwSt sind eher hohen Einkommen vorbehalten.

Allerdings bestehen auch verschiedene MwSt-Sätze. Neben dem Standardsatz gibt es in der Regel ebenfalls reduzierte Sätze. Damit möchte der Staat bestimmte Sektoren unterstützen oder die MwSt eben doch ein wenig sozial korrigieren. In manchen Ländern gibt es sogar einen Satz von 0%. Es bestehen beispielsweise reduzierte Sätze für Kraftstoff, Baustoffe, Kulturprodukte, Zeitungen, Gesundheitsdienste, Arzneimittel, Hotels, Transport, Kinderkleidung usw.

Das Konzept der MwSt ist weltweit anzutreffen (sogar in Afrika). Was ist jedoch zu tun, wenn man ein Produkt im Ausland kauft? Muss man in diesem Fall bei der Rückkehr ins eigene Land erneut eine MwSt entrichten? In der Europäischen Union ist das nicht der Fall. Wenn man ein Produkt im Ausland kauft, entrichtet man dort die MwSt, und bei der Rückkehr ins eigene Land ist die MwSt nicht noch einmal zu zahlen. Importiert man jedoch ein Produkt von außerhalb der Europäischen Union, fallen bisweilen Zollgebühren an. Diese Regeln gelten auch für Onlinekäufe. Sie können also unbesorgt online einkaufen.

In Geschäften drückt der angegebene Preis häufig lediglich den zu zahlenden Gesamtbetrag aus, und es wird nicht zwischen dem MwSt-Betrag und dem eigentlichen Kostenpreis unterschieden. Diese Website soll Ihnen helfen, diese Berechnung zu erleichtern. Hier kann man einen Nettobetrag (ohne MwSt) auf der Grundlage des gesamten Bruttopreises berechnen oder umgekehrt auf der Grundlage des Nettobetrages ausrechnen, wie viel MwSt zu entrichten ist und damit den gesamten Bruttobetrag erzielen. Wenn Sie selbstständig tätig sind, müssen Sie derartige Berechnungen regelmäßig anstellen, und diese Website ist dabei ein praktisches Hilfsmittel. Die Berechnungen können mit verschiedenen MwSt-Sätzen oder Tarifen ausgeführt werden.